Nordhausen,
die tausendjährige Stadt mit 44.000 Einwohnern. Die herrliche Umgebung
und das breite Freizeitangebot, sowie die Vielfalt an Kunst und Kultur verleihen
der Stadt einen besonderen Charme.
Aber auch Spaß, Erlebnis und Abenteuer kommen nicht zu kurz. Sie können
mit dampfenden Lokomotiven die kurvenreiche Fahrt in den Harz, bis zum sagenumwobenen
Brocken, wagen, den Gaumen beim Verkosten von Echtem Doppelkorn verwöhnen
oder im Hochseilgarten klettern.
Die neue Mitte – das ist das Zauberwort der Gegenwart. Die Stadt bekam
ein neues Gesicht. Da ist der historische Stadtrundgang, der den Besucher entlang
des alten Grundriss der Stadt führt, die Wasserachse, die das Landesgartenschaugelände
mit der Innenstadt verbindet, die Terrassengärten und die vielen Spielstationen
für Kinder. Sie alle sind Bestandteil der 2.Thüringer Landesgartenschau,
die hier 2004 stattfand. Die
neue Mitte dokumentiert ein Innenstadtkonzept, das die Historie der Stadt mit
üppigem Grün verbindet.
Wer offenen Auges durch Nordhausen schlendert, begegnet überall Zeugen
einer einzigartigen Geschichte. Der Tabak und die Kornbrennerei haben die Stadt
bekannt gemacht. Im Museum Traditionsbrennerei kann man die Geschichte und Technologie
des Kornbrennens kennen lernen. Im Anschluss an die Führung werden 4 hauseigene
Proben zur Verkostung gereicht.
Im Museum Tabakspeicher im ehemaligen Tabaklager aus dem 18. Jahrhundert kann
der Besucher sich mit der industriellen Entfaltung in der Rolandstadt vertraut
machen.
Das
Kunsthaus Meyenburg bietet einen Überblick über das Kunstschaffen
des 19. und 20. Jahrhunderts. Wechselnde Ausstellungen ziehen immer wieder tausende
Besucher in ihren Bann. Dies tut auch das Theater der Stadt, welches mit interessanten
Aufführungen die Gäste begeistert.
Geprägt und bereichert wird das kulturelle Leben in der Stadt durch das
Theater, mit seinem vielfältigen Repertoire. Auch das Kino mit 4 Sälen
und das moderne Hallenbad ziehen jedes Jahr viele Besucher an.
Die Erinnerung an ein dunkles Kapitel Nordthüringens wird in der KZ-Gedenkstätte
Mittelbau-Dora wach gehalten. Eine interessante Ausstellung an der Stätte
des Grauens informiert über das Leiden von vielen tausendes Menschen beim
Bau der „Wunderwaffe“ der Nazis.
Liebevoll
restauriert wurde die historische Altstadt, die mit vielen gemütlichen
Kneipen, Cafés und Restaurants zum Bummeln und Verweilen einlädt.
Als Einkaufsmeile hat sich die Fußgängerzone in der Bahnhofsstraße
und vor allem die Südharzgalerie, nicht nur bei den Nordhäusern, längst
einen Namen gemacht.