Ortsteil Wiegersdorf

Wiegersdorf liegt malerisch am Fuße des Kaulberges in reizvoller Landschaft.
Seit 1949 gehört der kleine Ort als Ortsteil zu der Gemeinde Ilfeld.
Wiegersdorf wird im Jahre 1240 erstmals urkundlich erwähnt. Probst Widekind
vom Kloster Ilfeld wird als erster Zeuge genannt beim Verkauf verschiedener
Güter von Graf Dietrich I. von Honstein an seine Schwester Bertrada auf
Lebenszeit. Genannt werden die Orte Crimilderode, Wigradisdorp und Hamme.
Alte
Namensformen von Wiegerdorf sind Wigradisdorp oder Wygramesdorff, was soviel
wie "Am Weiher" bedeutet. Am 20. Mai des Jahres 1322 verkaufen die
Grafen von Honstein, heute Hohnstein, den Ort Wiegersdorf an das Kloster Ilfeld.
Seit jener Zeit ist es ein Klosterdorf. Die Wehrkirche St. Jacobi wurde 1680
neu erbaut, der Wehrturm aber stammt aus der Mitte des 13. Jh. Im Jahre 1594
wird erstmalig die Ortsbezeichnung "Wiegersdorf" geschrieben.
In Kriegszeiten hat der Ort schwer leiden müssen. Besonders im Siebenjährigen
Krieg und 1806, als das Dorf von französischen Soldaten geplündert
wurde. Durch das Stolberger Konsistorium wurde die Kirchengemeinde Wiegersdorf
mit Osterode zu einer Parochie im 17. Jh. vereinigt. Seit 2001 gehört die
Kirchengemeinde Wiegersdorf wieder zur Kirchengemeinde Ilfeld.
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