Adrian Ludwig Richter
(1803 - 1884)
Adrian
Ludwig Richter wurde am 28. September 1803 geboren und starb am 19. Juni 1884.
Er wurde bekannt als deutscher Maler und Grafiker, der spätromantische
Landschaften nach Motiven der Heimat und volkstümliche Holzschnittillustrationen
im Sinn des Biedermeier zu Märchen von Hans Christian Andersen und Ludwig
Bechstein schuf.
Der Maler und Zeichner wanderte im Sommer 1838 durch den Harz und zeichnete
Szenen aus dem Volksleben, so in Ilfeld "Die Heuernte auf der Schafwiese"
mit dem Ort und den (überhöht dargestellten) Bergen im Hintergrund.
Richter
war seit 1836 Professor an der Akademie in Dresden. Mit Unterstützung seines
Leipziger Verlages Georg Wigand verwirklichte er seine in Rom (1823 –
1826) entwickelte Idee, in historisch bekannten Gegenden Deutschlands Städte,
Burgen, Klöster usw. in Verbindung mit Volkstrachten und Gebräuchen
zu einem Gesamtbild zu verarbeiten. Richter übernahm für Wigands zehn
Sektionen umfassende Werk "Das malerische und romantische Deutschland"
die Zeichnungen zu den Sektionen Harz (1838), Franken (1840) und Riesengebirge
(1841) und legte in diesen Gegenden als rüstiger Wanderer große Strecken
zu Fuß zurück. Für die Sektion "Harz", die Wilhelm
Blumenhagen beschrieben hat, lieferte Richter 30 Zeichnungen, die Wigand von
englischen Stechern in Stahl stechen lies.
Im
heutigen Kurpark, der Ort an dem das Bild "Die Heuernte auf der Schafwiese"
entstanden ist, steht seit dem 03.10.2005 ein Gedenkstein.
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