Die verkehrstechnisch günstige Lage unser kleinen Südharzregion ermöglicht
Ihnen in allen Himmelsrichtungen den Harz und die angrenzenden Regionen zu erkunden
und Ihre Freizeit aktiv zu gestalten. Nachfolgende kleine Auswahl gibt Ihnen
schon einen Vorgeschmack auf die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung im
Harz und hilft Ihnen bei der Urlaubsplanung, damit Sie nichts verpassen.
Kyffhäuserdenkmal mit der Ruine der Reichsburg Kyffhausen
Am 18. Juni 1896 entstand das bekannteste Kaiser- Wilhelm- Denkmal. Als Standort
wählte man die Ruinen der alten Reichsburg Kyffhausen. Mittelpunkt
ist der 81 Meter hohe Turm, in dessen Felsenhof Kaiser Friedrich I. Barbarossa
in Sandstein gehauen zu Füßen des Reiterstandbildes Wilhelm
I. thront. Den Abschluss bildet eine stilisierte deutsche Kaiserkrone,
in die man 247 Stufen hinauf steigen kann. Von dort aus kann man das Panorama
zum Harz und Thüringer Wald genießen.
Die größte touristische erschlossene Gipshöhle
ist die Barbarossahöhle, mit 800 m Länge. Den Tisch und Stuhl,
vielleicht auch den Rotbart von Kaiser Barbarossa kann man sehen.
Geopark Barbarossahöhle
Eigenbetrieb der Gemeinde Rottleben
Mühlen 6
06567 Rottleben / Kyffhäuser
Das Panorama Museum, oberhalb von Bad Frankenhausen, welches
1989 eröffnette, beinhaltet eine Gemälderunde zum Thema „Frühbürgerliche
Revolution in Deutschland“ von Prof. Werner Tübke. Mit einer
Größe von 123 x 14 m ist das Ölgemälde auf Leinwand
das größte Monumental – Rundgemälde in Deutschland.
Über 3000 Figuren machen das Bild zu einem der spektakulärsten
Projekte der jüngeren Kunstgeschichte.
Panorama Museum
Am Schlachtberg 9
06567 Bad Frankenhausen
In der nordthüringischen Kleinstadt Wiehe, direkt zwischen dem Naumburger Dom und dem
Kyffhäuser gelegen, rollt und dampft es auf 12.000 qm auf vielen Spuren, denn hier befindet
sich die weltgrößte Modellbahn-Ganzjahresschau. Weltweit einzigartige Modellbahnanlagen in allen Spurgrößen überraschen bereits seit 1997 täglich Groß und Klein. Sofern das Wetter mitspielt, startet der beliebte Mini-Express seine Runden um das Ausstellungsgelände und lädt Groß und Klein zum Mitfahren ein. Die rund 12.000 Quadratmeter große Ausstellung befindet sich in temperierten Hallen und ist somit bei Regen- und bei Sonnenwetter ein Ausflugstipp für die ganze Familie.
Ein integrierter Gastronomiebereich sorgt für das leibliche Wohl der Gäste.
Am 01. Mai 1893 begann die älteste befahrbare Kaligrube
der Welt, mit dem Abteufen des Schachtes. Auch heute kann man das Erlebnisbergwerk
bewundern. Die Grubenfahrt dauert ca.3 Stunden und beinhaltet folgende
Leistungen: Begleitung durch fachkundige Bergleute, Einkleiden und Einfahrt
am Schacht, Befahrung des untertägigen Museums, Rutsche durch das
Salz (52 m) – auf Wunsch, Probefahrt mit der alten Diesellok, Kahnfahren
auf einem unterirdischen Salzsee, Besichtigung des Festsaales und des
Konzertsaales
Historische Europastadt Stolberg und das Josephskreuz
Die kleine Fachwerkstadt Stolberg liegt am Rande des Südharzes.
Der Luftkurort Stolberg ist die ehemalige Residenz der Grafen Stolberg
– Stolberg und der Geburtsort des Predigers Thomas Müntzer.
Der Baumeister Karl-Friedrich Schinkel bekam vom Grafen den Auftrag, dass
Kreuz auf dem Auerberg zu errichten. Das Kreuz ist ein magischer Anziehungspunkt
für Touristen geworden. Von dort aus hat man einen guten Blick über
den Harz.
Hexentanzplatz bei Thale und Bodetal
Nicht nur in der Nacht zum 1. Mai herrscht reges Treiben
auf dem Hexentanzplatz, dem nach dem Brocken wohl bekanntesten Ort im
Harz. Er liegt auf einem sich fast senkrecht aus dem Bodetal erhebenden
Felsen. Bei schönem Wetter können Sie von hier aus einen herrlichen
Blick weit in das Harzvorland hinein genießen. Auf dem Hexentanzplatz
befinden sich u.a. ein Tierpark, eine Bobbahn, das Harzer Bergtheater
(ein Amphitheater). Vom wildromantischen Bodetal können Sie auch
mit der Schwebebahn zum Hexentanzplatz gelangen.
Ein weitverzweigtes Wanderwegnetz findet man im Gebiet
des Talsperrensystems von Bode und Rappbode. In Hasselfelde ist der orginalgetreue
Nachbau einer Westernstadt Pullman City II.
Pullman City II
Am Rosentale 1
38891 Hasselfelde
Tel.: 039459 7310
Schloss Wernigerode
Schlosskirche, historische Halle mit Schmuck der Fürstin
Anna zu Stolberg-Wernigerode, Arbeitszimmer des Grafen Otto, original
eingerichteter Festsaal (um 1880) mit eingedeckter Tafel
Schloss Wernigerode
Am Schloss 1
38855 Wernigerode
Tel.: 03943 553030
Fax: 03943 553055
Kloster Walkenried
Die Reste sind einer der größten Kirchen in
Norddeutschland, vollständig erhalten. Das Klausurgebäude mit
den Kreuzgängen, dem Kapitelsaal, dem Brüdersaal, dem Brunnenhaus
und dem Lichthof sind vollständig erhalten. Jährlich finden
Kreuzgangkonzerte statt.
Kloster Walkenried
Steinweg
37445 Walkenried
Tel.: 05525 1354
KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
Ende August 1943 wurde im Kohnstein bei Nordhausen ein
Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald eingerichtet, das
den Namen "Dora" erhielt. Anlass war die Entscheidung, die Raketenmontage
unter Tage zu verlagern. KZ-Häftlinge mussten das Stollensystem des
Kohnsteins zu einer Raketenfabrik ausbauen.
Für die Bauarbeiten brachte die SS viele Menschen aus von Deutschland
besetzten Ländern nach "Dora". Ein Barackenlager wurde
oberirdisch im Frühjahr 1944 gebaut. Im Oktober 1944 erhielt das
Lager unter dem Namen "Konzentrationslager Mittelbau" den Status
eines selbständigen KZ. Es entwickelte sich zum Zentrum eines großen
Lagerkomplexes mit über 40 Außenlagern und Arbeitskommandos
in beinahe allen Orten der Region.
Die meisten Häftlinge des KZ Mittelbau mussten auf den zahlreichen
Baustellen arbeiten, nur etwa ein Zehntel war in der unterirdischen Fabrik
beschäftigt. Von den 60.000 Häftlingen des KZ Mittelbau-Dora
kamen 20.000 ums Leben.
Die heutige Gedenkstätte Mittelbau-Dora ist Teil der von der Bundesregierung
und vom Land Thüringen getragenen Stiftung Gedenkstätten Buchenwald
und Mittelbau-Dora (gegründet 1994).
Im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts war die Firma Walter&Sevin
Tabak und Zigarrenfabrik Eigentümer und nutzten das Gebäude
aus dem 18. Jahrhundert lange Zeit als Speicher. Es zeigt seit der Restaurierung
im Jahr 1993 die Geschichte des Handwerks, der Industrie und der Stadtarchäologie.
Die Scheune westlich des Tabakspeichers wurde vom Kaufmann Andreas Lesser
nach einem Originalbau aus Kleinfurra errichtet und dient als Erweiterungsbau
des Museums.
"Die allerbeste Medizin ist allzeit Nordhisser Branntewyn!"
- Seit 1507 wird in Nordhausen der Korn gebrannt. Die Rolandstadt verfügte
zeitweilig über 100 Brennereien. Typische Gewerke wie Böttcher,
Kupferschmiede und Müller prägten das Bild der Stadt. 1857 von
Jospeh Seidel gegründet, und von 1907-1908 von seinem Sohn am heutigen
Standort in der Grimmelallee neu errichtet, ist die Traditionsbrennerei
das Symbol des Nordhäuser Branntweingewerbes. Hier können in
einer liebevoll restaurierten 100Jahre alten Brennerei die Besucher während
der Führung die Geschichte des Kornbrennens in Nordhausen kennen
lernen. Nach der trockenen Führung, folgt eine Verkostung.
Das Nordhäuser Badehaus wurde 1906 und 1907 von den
Architekten Gustav Ricken erbaut. Es entstanden ein Schwimmbecken, ein
Sonnenbad, 13 Wannenbäder und 27 Brausezellen zu Verfügung.
Eine Dampfwaschanstalt, die zur Reinigung von Textilien diente, erfolgte
1927 und 1930 die Erneuerung von Heizung und Kesselanlage. 1938 wurde
die Autogarage in einen Heißmangelraum mit darunterliegendem Luftschutzkeller
umgebaut. Das Jugendstilbad wurde in den Jahren 2000 und 2001 rekonstruiert
und zum Erlebnisbad erweitert. Mit der ganzen Familie kann man in ein
Gesundheitsbad, Planschbecken, großen Rutsche, großzügig
gestalteten Sauna, 25 Meter langen Sportbecken und Bistrobereich gehen.
Der Architekt Friedrich Stabe entwurf im Auftrag der Stadt
Nordhausen1953 bis 1954 dieses Gebäude, somit war es im damaligen
Bezirk Erfurt der erste Kinobau. Das viergeschossige Gebäude wurde
im Stil der früheren Stalinallee in Berlin erbaut. Der Kinosaal besaß
800 Sitzplätze eine geräumige Bühne mit Orchesterversenkung,
sowie Nebenräume. Kassenraum, Wartebereich und eine Wandelhalle sind
in einem vorgelagerten Zweckbau untergebracht. Heute verfügt der
Filmpalast "Neue Zeit" über vier verschieden große
moderne Kinosäle.
Zu Fuß durch die Wipfel -
Lernen Sie einen Lebensraum kennen, von dem Sie bisher kaum eine Vorstellung
hatten. Machen Sie sich auf den Weg zu einem Besuch in den Baumkronen
des Nationalpark Hainich. Über eine Länge von 300 m allmählich
bis zu den Baumwipfeln ansteigend, führt der Pfad von der Mitte
eines 44 m hohen Aussichtsturms in weiterem Bogen bis zum Aufgang einer
Aussichtsplattform.