Niedernhausen
Niedernhausen,
erstmals im Jahre 1233 urkundlich erwähnt, zählt ca. 15.000 Einwohner.
Landschaftliche Schönheit und Standortgunst zeichnen die Wohnsitzgemeinde
(254 bis 592 Meter über NN) aus. 58 % der Gemarkungsfläche besteht
aus Mischwald. Von keiner Stelle der Gemeinde ist es weiter als 5 Minuten zur
freien Landschaft und zum Wald.
Die S-Bahn-Linie 2 verbindet Niedernhausen im Taktverkehr mit der Finanzmetropole
Frankfurt am Main. In 1,5 km Entfernung befindet sich der Anschluss zur Bundesautobahn
A3 Frankfurt-Köln. Die Landeshauptstadt Wiesbaden ist durch einen regelmäßigen
Eisenbahn- und Bus-Linien-Verkehr mit Niedernhausen verbunden, zur Stadtmitte
ca. 30 Minuten.
Die sechs Ortsteile der Gemeinde Niedernhausen, früher allesamt selbständige
Gemeinden, können auf eine lange geschichtliche Vergangenheit zurückblicken.
Die ersten nachgewiesenen urkundlichen Erwähnungen gehen für Oberjosbach
auf das Jahr 1196 zurück, für Niederseelbach auf das Jahr 1215, für
Oberseelbach auf das Jahr 1220, für Engenhahn auf das Jahr 1221, für
Niedemhausen und Königshofen in der ersten datierten Urkunde auf das Jahr
1233. Die heutige Großgemeinde Niedernhausen ist am 1. Januar 1977 aus
der Gebietsreform neu entstanden und besteht aus den vorerwähnten Ortsteilen.
Ortsbildprägenden Charakter haben verschiedene historische Gebäude,
die teilweise auch in das Denkmalbuch des Landes Hessen eingetragen sind, z.B.
im Ortsteil Niedernhausen die alte katholische Kirche an der Wiesbadener Straße.
Im Ortsteil Niederseelbach ist es insbesondere die evangelische Johanniskirche
aus dem 16. Jahrhundert, die die Blicke aller auf sich zieht, da sie malerisch
im Talgrund steht. Im Ortsteil Oberseelbach steht unter anderem das alte Backhaus
in der Hauptstraße unter Denkmalschutz. Die Eiche am Dorfgemeinschaftshaus
ist als Naturdenkmal ebenso geschützt, wie die alte Eiche im Ortsteil Oberjosbach,
am Ende der Jahnstraße.
Anmutig nimmt sich auch das ehemalige Rathaus im Ortsteil Engenhahn aus, das
unmittelbar im alten Ortskern steht und mehr oder weniger auch heute mit der
nahegelegenen Pfarrkirche St. Martha den Mittelpunkt des Dorfes bildet. Ein
bemerkenswertes Bauwerk der Neuzeit ist die in den Jahren 1937 bis 1939 erbaute
Theißtalbrücke, verbreitert 1974-1976. Sie ist ein Teil der Bundesautobahn
Frankfurt-Köln, steht auf 15 Pfeilern und ist über 500 Meter lang
und an der höchsten Stelle 46 Meter hoch. Sie überspannt das Theißtal,
ein herrliches Naherholungsgebiet und eines der beliebtesten Wanderziele für
Gäste aus Nah und Fern. Die Theißtalbrücke ist ein Symbol für
Niedernhausen.
Gepflegte Wanderwege durchziehen unser Gemeindegebiet und verbinden die einzelnen
Ortsteile miteinander und knüpfen an die überörtlichen Wanderwege
an. Die Gemeinde Niedernhausen ist ständig dabei, im Interesse der hier
wohnenden Bevölkerung, aber auch der Gäste, die Infrastruktur weiter
zu verbessern. So ist Zeugnis hierfür das Autal, zwischen den Ortsteilen
Königshofen und Niedernhausen gelegen, mit der Autalhalle, einer architektonisch
gelungenen Sport- und Kulturhalle mit gastronomischem Angebot und Kegelbahnen,
wobei ausreichende Parkmöglichkeiten das Autal mit seinen Naherholungsmöglichkeiten
erschließen. Das solarbeheizte Waldschwimmbad wurde 1998 total renoviert
und verfügt über ein schönes, modernes Kinderplanschbecken.
Auch vorzügliche Einkaufsmöglichkeiten bietet Niedemhausen, denn
Handel, Handwerk und Gewerbe bemühen sich mit viel Erfolg um die Wünsche
der Bürger. Die ärztliche Versorgung ist ausgezeichnet. Rund 85 Vereine
bieten neben den gemeindlichen Aktivitäten ein vielseitiges Freizeitangebot,
das den Wert der Wohngemeinde Niedernhausen mit begründet. Wem das nicht
genügt: Wiesbaden (13 km) und Frankfurt am Main (30 km) mit ihren optimalen
Weltstadtangeboten lassen sich sowohl mit dem eigenen Fahrzeug als auch mit
öffentlichen Verkehrsmitteln hervorragend erreichen. Für Apfelwein-Freunde
empfiehlt sich ein Besuch der Apfelweinroute.
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